Wie sich mein Wunsch entwickelt hat, Coach zu werden

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„Hilfe, nicht noch ein Coach!“ Wird der eine oder andere jetzt sagen, da sich dieser Beruf in den letzten Jahren regelrecht zu einem Trend entwickelt hat und sich theoretisch jeder, auch ohne entsprechende Ausbildung, Coach nennen darf, weil es sich um keinen geschützten Beruf handelt. Daher mag ich die Bezeichnung „Coach“ nicht sonderlich und würde mich vielleicht eher als Wegbegleiter, Zuhörer, Gesprächspartner, Motivator oder Ähnliches bezeichnen.

Der Wunsch andere auf ihrem Weg in ein glücklicheres, gesünderes und erfüllteres Leben zu begleiten, entstand eigentlich schon vor vier Jahren, im Jahr 2014.
Zu der Zeit ging es mir selbst sehr schlecht, ich war am tiefsten Punkt meines bisherigen Lebens angekommen und mir war nicht klar ob und wie ich da jemals wieder rauskommen kann.

Zu der Zeit fasste ich einen Entschluss: Wenn ich es irgendwann schaffen sollte, wollte ich mich für andere, vor allem für junge Frauen, einsetzten, denen es ähnlich geht wie mir zu dieser Zeit. Ich wollte, dass ich das alles nicht umsonst durchlebe und war davon überzeugt, dass diese Erfahrungen einen tieferen Sinn haben werden.

Dann verschwand dieser Gedanke erstmal wieder in den Hintergrund, da ich die nächsten zwei bis drei Jahre nur mit mir und meiner Genesung beschäftigt war.

Heute kann ich voller Dankbarkeit sagen, dass ich es geschafft habe. Natürlich bleibt da die Sensibilität, die Verletzlichkeit und vielleicht kommt auch nochmal ein kleiner Rückschlag. Aber es geht um das Grundgefühl, welches heute ein völlig anderes ist. Von Hass, Trauer und Hoffnungslosigkeit hin zu Glück, Liebe und Vertrauen. Ich habe das Gefühl, ich kann diesen Abschnitt nun hinter mir lassen und da kam der Wunsch von früher wieder in mir hoch. Es war nicht nur eine kurze Träumerei, sondern ein tiefer Wunsch, der sich immer mehr in mir gefestigt hat. Wenn ich es geschafft habe, können andere es auch schaffen und ich möchte sie gerne dabei unterstützen.

Zudem wurde mein Bedürfnis immer größer, etwas Sinnvolles zu tun. Ich möchte nicht einfach nur arbeiten, um meine Miete zahlen zu können, ohne jegliche Passion für meinen Beruf. Ich möchte meine Erfahrungen nutzen, um anderen dabei helfen zu können ihren Weg zu finden und ein erfülltes Leben zu führen. So entschied ich mich schließlich für eine zertifizierte Ausbildung zum systemischen Coach und Prozessbegleiter und freue mich auf die Menschen, die ich auf ihrer Reise in ein glücklicheres, gesünderes und erfülltes Leben begleiten darf.

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