Grenzen existieren nur in deinem Kopf

Ich möchte hier einen Gedanken mit euch teilen, den mir kürzlich eine Trainerin mitgegeben hat. Als alle Teilnehmer nach einer harten Trainingseinheit erschöpft am Boden lagen, fragte sie in die Runde: „Wer setzt euch Grenzen?“ Und ich antwortete prompt: „Wir uns selbst.“
Oft geben wir auf, sobald es anstrengend wird, denken wir schaffen es nicht, sind nicht gut genug. Wie oft machen wir Dinge nicht, weil wir oder andere nicht an uns glauben? Wenn wir uns ständig sagen, dass wir etwas nicht schaffen, dann können wir es auch nicht schaffen. Die Wahrheit ist jedoch, dass wir alles schaffen können, wenn wir es wirklich wollen. Grenzen existieren nur in unseren Köpfen, entstanden durch Angst oder falsche Glaubenssätze.

Grenzenlos

Als Kinder trauen wir uns noch groß zu denken, wir wollen Astronauten, Sängerin oder Weltverbesserer werden und zweifeln nicht an unseren Träumen. Mit dem Heranwachsen wird uns dann immer öfter eigeredet, das sei unrealistisch, das schafft man doch sowieso nicht und „lerne lieber etwas Vernünftiges“. So hören wir schließlich auf, groß zu träumen, weil wir uns selbst sagen, dass unsere Träume unrealistisch sind und wir uns diese niemals erfüllen können. Dass das nicht wahr ist, beweist alleine die Tatsache, dass es Astronauten, Sänger und Menschen gibt, die in der Welt etwas Großes bewegen, zu denen wir aufschauen und denken „So wäre ich auch gerne, ABER …“.
Wie wäre es denn, wenn wir uns unsere Träume niemals ausreden ließen? Wenn wir felsenfest davon überzeugt wären, dass wir alles was wir uns vorstellen, auch in die Realität holen können? Wären wir dann da, wo wir heute sind? Vermutlich nicht.
Natürlich ist es einfacher, wenn wir den Rückhalt der Familie haben und unser Umfeld an uns und unser Vorhaben glaubt. Wenn das nicht so ist, ist das jedoch kein Grund aufzugeben. Sag dir „Jetzt erst recht“ oder „Ich werde es euch beweisen“ und sieh es als Motivation.

„If you can dream it, you can do it.“  -Walt Disney

Am Trainingsbeispiel lässt sich das sehr gut erkennen. Wenn wir uns sagen „Das habe ich noch nie geschafft; das traue ich mir nicht zu; das kann ich nicht, …“ dann versuchen wir es oft gar nicht erst, machen weiterhin das, was wir am besten können und bleiben immer auf dem Trainingslevel, auf dem wir zu diesem Zeitpunkt sind.
Um besser zu werden, müssen wir über unsere Grenzen hinausgehen; die Komfortzone verlassen und unsere Schwächen trainieren. Ein Läufer kann sich seine Grenze bei 21 Kilometern setzen und jahrelang den Halbmarathon laufen, weil er noch nie weiter gelaufen ist und sich nicht vorstellen kann eine längere Strecke zu laufen. Oder er meldet sich eines Tages für den Marathon an und arbeitet sich Kilometer für Kilometer nach oben. Im Ziel wird er dafür mit dem unglaublichen Gefühl von „Ich habe es geschafft!“ belohnt.

Das lässt sich nicht nur auf den Sport beziehen, sondern auf unser ganzes Leben.
Bau dir keine Mauern, wo du sie nicht brauchst.
Glaube an dich; du kannst alles schaffen!

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